That Girl
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Details
- Bewertung
- 4,3
- Version
- 2.4.1
- Entwickler
- Rocapine
Ich habe That Girl als Lifestyle-App von Rocapine mit der Erwartung ausprobiert, dass sie mir nicht einfach eine weitere Liste guter Vorsätze hinlegt, sondern meinen Alltag etwas ordentlicher und bewusster begleitet. Genau dort liegt ihr Reiz: Die App richtet sich an Menschen, die gesunde Gewohnheiten, Routinen und ein gepflegtes Auftreten miteinander verbinden möchten, ohne daraus ein kompliziertes Selbstoptimierungsprojekt zu machen.
That Girl gehört zur Kategorie Lifestyle, ist kostenlos erhältlich und ab USK 0 Jahren freigegeben. Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,3, außerdem kommt die App auf über zehntausend Installationen. Diese Zahlen machen sie nicht automatisch zur besten Wahl für jeden, zeigen aber, dass das Konzept bereits auf Interesse stößt. Entwickelt wird sie von Rocapine, aktuell in Version 2.4.1.
Wie sich That Girl im Alltag anfühlt
Beim ersten Kontakt wirkt die App eher wie ein persönlicher Begleiter für den Tagesablauf als wie ein strenges Trainingsprogramm. Der Schwerpunkt liegt auf kleinen, wiederholbaren Schritten: eine Routine beginnen, sich um das eigene Wohlbefinden kümmern und den Tag nicht völlig ungeplant verstreichen lassen. Ich finde diesen Ansatz angenehmer als Apps, die sofort mit großen Versprechen oder einem überladenen Zielsystem starten.
Besonders passend ist That Girl für Nutzerinnen und Nutzer, die gerne eine klare Morgen- oder Abendstruktur hätten, aber keine Lust auf eine komplizierte Produktivitätssoftware haben. Wer seine Gewohnheiten bisher in Notizen, Kalendern und Erinnerungen verteilt, kann den Lifestyle-Gedanken hier gebündelter erleben. Gleichzeitig sollte man keine medizinische Beratung, professionelle Hautpflegeanalyse oder individuelle Therapie erwarten. Die App bleibt ein alltagsnahes Lifestyle-Werkzeug.
Mir gefällt vor allem die Verbindung aus äußerer Pflege und innerer Ordnung. Ein guter Tag besteht eben nicht nur aus einer langen Aufgabenliste. Auch Schlafrhythmus, Körperpflege, Bewegung, Trinkgewohnheiten oder ein ruhiger Start können beeinflussen, wie man sich fühlt. That Girl versucht, diese Bereiche in eine gemeinsame Routine zu bringen, statt sie vollständig getrennt zu behandeln.
Ein realistischer Morgen mit der App
Ein typischer Einsatz könnte so aussehen: Ich stehe an einem Arbeitstag auf, öffne die App und orientiere mich an meiner geplanten Morgenroutine. Statt sofort durch soziale Netzwerke zu scrollen, arbeite ich die ersten Schritte bewusst ab. Dazu kann gehören, mich frisch zu machen, ein Glas Wasser zu trinken, den Tag kurz zu strukturieren und mir ein überschaubares Ziel zu setzen. Der Wert liegt weniger in jedem einzelnen Punkt als darin, dass ich nicht jedes Mal neu überlegen muss, womit ich anfangen soll.
Am Wochenende würde ich die Routine anders nutzen. Dann muss sie nicht genauso früh oder streng sein. Eine gute Gewohnheit ist nur dann hilfreich, wenn sie zu meinem tatsächlichen Leben passt. Deshalb würde ich kurze Versionen für hektische Tage und ausführlichere Abläufe für ruhige Morgen bevorzugen. Diese flexible Denkweise ist wichtiger als der Versuch, jeden Tag ein idealisiertes Bild aus sozialen Medien nachzustellen.
Ein nützlicher Trick ist, die Routine nicht mit zu vielen Vorhaben zu beladen. Wenn ich mir gleichzeitig mehr Bewegung, eine perfekte Morgenpflege, konzentriertes Arbeiten, gesunde Ernährung und einen frühen Feierabend vornehme, wird die App schnell zu einer weiteren Quelle für Druck. Besser funktioniert sie, wenn ich zunächst wenige Punkte auswähle, die wirklich regelmäßig machbar sind. That Girl unterstützt damit eher Kontinuität als spektakuläre Einzelaktionen.
Wenn die Verbindung Teil des Erlebnisses wird
Bei einer modernen Lifestyle-App spielt die Internetverbindung eine praktische Rolle, auch wenn sie nicht im Mittelpunkt der Oberfläche steht. Inhalte, Einstellungen oder bestimmte Abläufe können beim Öffnen oder während der Nutzung davon abhängen, dass das Smartphone gerade zuverlässig online ist. In meinem Alltag fällt das vor allem an Orten auf, an denen das Netz schwankt: in öffentlichen Verkehrsmitteln, in großen Gebäuden oder während eines Wechsels zwischen WLAN und mobilen Daten.
Das ist kein Problem, das nur diese App betrifft, verändert aber die Nutzung. Wenn ich eine Routine erst im Moment des Starts aufrufen möchte, ist eine stabile Verbindung angenehmer. Ich würde deshalb wichtige Abläufe möglichst vorher vorbereiten und nicht erst dann einrichten, wenn ich bereits in Eile bin. Gerade morgens spart diese kleine Gewohnheit Zeit und verhindert, dass ein Ladeproblem den gesamten Start unnötig ausbremst.
Für eine kurze Nutzung unterwegs ist That Girl grundsätzlich interessant, etwa während einer Pause oder auf dem Weg zur Arbeit. Gleichzeitig ist sie nicht automatisch die beste Lösung, wenn ich mich an Orten mit unsicherem Empfang strikt auf meine Routine verlassen muss. Eine einfache, lokal gespeicherte Notiz kann in solchen Situationen robuster sein. Der Vorteil der App liegt eher in der gebündelten Lifestyle-Erfahrung als in maximaler Unabhängigkeit vom Netz.
Unterwegs auf dem Smartphone
Die mobile Nutzung passt gut zum Konzept, weil Gewohnheiten selten nur am Schreibtisch stattfinden. Ich kann eine Routine morgens zu Hause beginnen, später unterwegs daran denken und am Abend prüfen, was für mich funktioniert hat. Das Smartphone ist dabei nicht bloß ein Bildschirm, sondern der Ort, an dem solche kleinen Erinnerungen sinnvoll in den Tagesablauf passen.
Dennoch würde ich die App nicht ständig geöffnet lassen. Das kann schnell dazu führen, dass aus einer hilfreichen Gewohnheitsstütze eine weitere Ablenkung wird. Ich nutze sie lieber zu festen Zeitpunkten: am Beginn des Tages, bei einem kurzen Zwischencheck und eventuell am Abend. So bleibt der Zweck klar, und die App konkurriert weniger mit Nachrichten, Videos oder anderen Benachrichtigungen.
Für Studierende kann That Girl hilfreich sein, wenn zwischen Vorlesungen, Lernen und Freizeit ein wenig Struktur fehlt. Beschäftigte mit wechselnden Arbeitszeiten müssen die Routinen dagegen stärker anpassen. Ein Ablauf, der an einem freien Vormittag funktioniert, passt nicht unbedingt zu einer frühen Schicht. Die App ist daher am stärksten, wenn ich sie als anpassbaren Rahmen verwende und nicht als starres Programm, das jeden Tag identisch ablaufen muss.
Auch auf Reisen kann der Ansatz funktionieren, allerdings mit einer gewissen Vorbereitung. Andere Schlafzeiten, neue Umgebungen und unzuverlässiges Internet machen eine vollständige Routine oft unrealistisch. Ich würde in diesem Fall nur die wichtigsten Punkte behalten und den Rest bewusst auslassen. Das ist ein guter Test: Wenn eine Routine nur unter perfekten Bedingungen funktioniert, ist sie für den Alltag zu anspruchsvoll.
Was passiert bei Unterbrechungen?
Die größte Herausforderung bei Gewohnheits-Apps ist selten das Einrichten, sondern das Zurückkehren nach einem schlechten Tag. Krankheit, Überstunden, Prüfungen oder familiäre Verpflichtungen können jede Routine unterbrechen. Ich halte That Girl deshalb dann für sinnvoll, wenn sie mich nach einer Pause wieder niedrigschwellig einsteigen lässt, statt mir das Gefühl zu geben, alles verloren zu haben.
Mein praktischer Umgang damit wäre ein Neustart mit der kleinsten möglichen Routine. Nach mehreren ausgelassenen Tagen würde ich nicht versuchen, sofort alle Punkte nachzuholen. Ich würde einen einzigen Schritt auswählen, der kaum Überwindung kostet, und erst danach weitere Elemente ergänzen. So bleibt die App ein Werkzeug für den Wiedereinstieg und wird nicht zu einer täglichen Bewertung meiner Disziplin.
Bei technischen Unterbrechungen gilt eine ähnliche Regel. Wenn eine Seite langsam lädt oder ein Ablauf nicht sofort erscheint, sollte ich nicht wiederholt hektisch tippen oder die App während eines wichtigen Termins neu konfigurieren. Besser ist es, die Anwendung kurz zu schließen, die Verbindung zu prüfen und später mit einer einfachen Routine weiterzumachen. Wer seine wichtigsten Schritte zusätzlich im Kopf oder in einer privaten Notiz kennt, ist weniger abhängig von einem einzelnen Bildschirm.
Diese Art der Absicherung ist besonders sinnvoll für Menschen, die ihre Routinen unterwegs verwenden. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass jede Funktion in einem Funkloch genauso verfügbar ist wie zu Hause. Gleichzeitig bedeutet das nicht, dass die App nutzlos wird, sobald die Verbindung schwächer ist. Man kann die grundlegenden Gewohnheiten auch ohne ständiges Nachsehen umsetzen; die App dient dann eher als Planungs- und Reflexionshilfe.
Bewusst mit Daten und Käufen umgehen
That Girl ist zunächst kostenlos, was den Einstieg erleichtert. Über Google Play werden allerdings In-App-Käufe zwischen 8,99 € und 46,99 € angeboten. Für mich ist das ein wichtiger Punkt bei der Entscheidung: Ich würde die kostenlose Nutzung erst in Ruhe kennenlernen und erst danach prüfen, ob zusätzliche Inhalte den eigenen Alltag tatsächlich verbessern. Der bloße Wunsch nach einer schöneren oder vollständigeren Routine ist noch kein guter Grund, sofort Geld auszugeben.
Bei einer App, die regelmäßig geöffnet wird, achte ich außerdem auf meinen Datenverbrauch. Wenn ich unterwegs mobile Daten sparen möchte, nutze ich sie bevorzugt im WLAN, richte Abläufe zu Hause ein und vermeide unnötiges wiederholtes Laden. Das ist besonders praktisch, wenn ich einen begrenzten Datentarif habe oder in einer Region mit schwacher Verbindung unterwegs bin.
Auch beim Datenschutz lohnt sich ein bewusster Blick auf die beim Installieren und Verwenden angezeigten Hinweise. Ich würde persönliche Angaben nur eingeben, wenn sie für die gewünschte Nutzung wirklich nötig sind. Für eine einfache Morgenroutine braucht es nicht automatisch viele persönliche Details. Weniger gespeicherte Informationen können die Nutzung übersichtlicher machen und geben mir mehr Kontrolle darüber, was ich mit einer Lifestyle-App teile.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Motivation. Die Möglichkeit, Routinen digital zu verfolgen, kann hilfreich sein, aber sie kann auch dazu verleiten, ständig den eigenen Fortschritt zu kontrollieren. Wenn ich merke, dass mich ein ausgelassener Tag stärker belastet als die Gewohnheit selbst, würde ich die Nutzung vereinfachen. Eine App soll mein Verhalten unterstützen, nicht mein Wohlbefinden an eine lückenlose Serie knüpfen.
Vergleich mit Kalender, Notizen und spezialisierten Apps
Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Notiz-App bietet That Girl den Vorteil, dass sie den Lifestyle-Bereich gezielter anspricht. Eine Notiz ist schnell erstellt, bleibt aber oft passiv. That Girl fühlt sich stärker nach einem Ablauf an, den ich aktiv in meinen Tag einbauen kann. Wer genau diese thematische Ausrichtung sucht, bekommt dadurch mehr Orientierung als mit einer leeren Checkliste.
Ein Kalender ist wiederum besser, wenn es um feste Termine, Arbeitsblöcke oder Erinnerungen zu bestimmten Uhrzeiten geht. That Girl ersetzt keine vollständige Terminplanung. Ich würde beide Werkzeuge eher kombinieren: Der Kalender verwaltet Verpflichtungen, während die Lifestyle-App die persönlichen Routinen strukturiert, die zwischen diesen Terminen Platz finden.
Spezialisierte Fitness-, Schlaf- oder Ernährungs-Apps können bei einem einzelnen Thema deutlich tiefer gehen. Wer Trainingspläne, detaillierte Messwerte oder fachlich eng geführte Programme sucht, ist dort wahrscheinlich besser aufgehoben. That Girl punktet dafür mit einem breiteren Blick auf den Alltag. Sie ist nicht die tiefste Lösung für jedes einzelne Ziel, sondern eine angenehmere Klammer für mehrere kleine Gewohnheiten.
Auch Papier hat einen Vorteil: Ein handgeschriebener Plan funktioniert ohne Akku, App-Start oder Netz. That Girl ist dafür leichter zu verändern und kann die Routine an einem Ort bündeln. Meine Wahl hängt deshalb davon ab, ob ich eher Inspiration und digitale Begleitung oder maximale Einfachheit brauche. Für Menschen, die ihr Smartphone ohnehin griffbereit haben, ist die App bequemer; für Minimalisten kann ein kleines Notizbuch die bessere Antwort sein.
Für wen sich die App lohnt
Ich würde That Girl vor allem Menschen empfehlen, die einen sanften Einstieg in bessere Routinen suchen. Sie passt zu Personen, die sich morgens oft verzetteln, ihre Selbstpflege regelmäßiger gestalten möchten oder zwischen Arbeit und Freizeit mehr bewusste Übergänge brauchen. Auch wer sich von sehr technischen Produktivitäts-Apps abgeschreckt fühlt, könnte den Lifestyle-Fokus angenehmer finden.
Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die eine medizinisch fundierte Gesundheitsanwendung, präzise Trainingssteuerung oder umfangreiche Auswertungen erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung empfehlen, wenn eine zuverlässige Nutzung ohne Internet zwingend erforderlich ist. In einem solchen Fall sind lokal gespeicherte Notizen oder ein klassischer Papierplan die sicherere Ergänzung.
Wer zu perfektionistischen Routinen neigt, sollte besonders vorsichtig starten. Das ansprechende Lifestyle-Thema kann motivieren, aber auch unrealistische Erwartungen wecken. Ich würde die App nicht nutzen, um einem idealisierten Online-Bild hinterherzulaufen. Ihr praktischer Nutzen entsteht erst dann, wenn die vorgeschlagenen oder geplanten Schritte zu meinem echten Zeitbudget, meiner Energie und meinen Lebensumständen passen.
Mein Urteil nach der Nutzung
That Girl ist für mich eine zugängliche Lifestyle-App mit einem klaren Schwerpunkt auf Gewohnheiten, Routinen und persönlichem Auftreten. Ihre Stärke liegt nicht darin, jedes Detail des Lebens zu vermessen, sondern darin, kleine Bereiche des Tages in einen verständlichen Zusammenhang zu bringen. Wer einen freundlichen digitalen Anstoß sucht, kann damit mehr anfangen als mit einer nüchternen Aufgabenliste.
Die Verbindung zum mobilen Alltag ist praktisch, verlangt aber etwas Umsicht. Ich würde Routinen möglichst bei stabiler Verbindung vorbereiten, unterwegs nicht ständig die App öffnen und bei schwachem Netz einen einfachen Plan im Kopf oder in einer Notiz bereithalten. So bleibt die App hilfreich, ohne dass ein Ladeproblem den ganzen Tag bestimmt.
Der kostenlose Einstieg ist ein Pluspunkt, während die möglichen Käufe eine bewusste Entscheidung verlangen. Für mich wäre die richtige Vorgehensweise, erst die eigene Nutzung zu beobachten und nur dann über zusätzliche Ausgaben nachzudenken. Wer eine ganzheitliche, aber nicht übermäßig technische Begleitung für den Alltag möchte, sollte That Girl ausprobieren. Wer dagegen tiefgehende Fachfunktionen oder konsequente Offline-Zuverlässigkeit braucht, fährt mit einer spezialisierten oder einfacheren Alternative wahrscheinlich besser.
Unterm Strich sehe ich That Girl als praktische Starthilfe für realistische Gewohnheiten statt als perfektes Selbstoptimierungsprogramm. Genau deshalb kann sie im Alltag funktionieren: nicht weil sie jeden Tag spektakulär verändert, sondern weil sie kleine Entscheidungen sichtbarer und leichter wiederholbar macht.











